Bevor Sie bei uns eine Haarausfall-Therapie beginnen, werden Sie umfassend und individuell von unserem Team in den Instituten in Frankfurt, Stuttgart, München, Nürnberg, Köln, Berlin, Hamburg und Wien beraten. Dazu gehört unsere professionelle und kostenlose Haar-Analyse, um Ihr individuelles Haarausfall-Problem genau kennenzulernen und die Therapie besser darauf abstimmen zu können.
Sie können sich bei uns auch bereits vorher online beraten lassen und unverbindlich Kontakt mit uns aufnehmen.

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Die umfassende Haar-Analyse erlaubt uns Rückschlüsse darauf, welche Form des Haarausfalls bei Ihnen vorliegt und welche Haarausfall-Therapie am besten für Sie geeignet ist.
Für Ihre Haar-Analyse verwenden wir Geräte von TrichoScan®. Diese ermöglichen dank eines speziell entwickelten Kameraoptiksystems, digitale Fotos von Ihrer Kopfhaut aufzunehmen.
Mithilfe der dazugehörigen Software können wichtige Haarwachstums-Parameter wie beispielsweise Dicke und Dichte Ihres Haars genau ermittelt werden. So dient die Analyse dazu, die Therapie genau auf Ihr individuelles Haarausfall-Problem abzustimmen, um Ihren Haarausfall effektiv bekämpfen zu können.

Im Folgenden finden Sie eine Übersicht verschiedener Formen des Haarausfalls, sowie deren Therapie-Möglichkeiten.
Anlagenbedingter Haarverlust (Alter)
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Anlagenbedingter Haarverlust (Erblich)
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Diffuser Haarverlust
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Kreisrunder Haarverlust
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Beim anlagebedingten Haarausfall, von dem ca. 60-80 Prozent der Männer und etwa 30-40 Prozent der Frauen betroffen sind, liegt eine Überempfindlichkeit gegen das Hormon Dihydrotestosteron (DHT) vor, das bei der Reaktion von Testosteron mit dem Enzym 5a-Reduktase entsteht. DHT hemmt die Energiezufuhr zu den Haarwurzeln, sodass die Haare nicht mehr kräftig und gesund wachsen können. Häufig wird die Produktion neuer Haare an den betroffenen Stellen sogar ganz eingestellt.
Die sogenannte androgenetische Alopezie nimmt bei Männern und Frauen einen unterschiedlichen Verlauf. Bei 80 Prozent der betroffenen Männer bilden sich zunächst Geheimratsecken und Tonsur, bis schließlich eine Glatze entsteht. Bei Frauen und 20 Prozent der Männer entwickelt sich jedoch ein Mittelscheitellichtungsmuster.

Schwierigkeiten ergeben sich bei der Diagnostik des anlagebedingten Haarausfalls bei Frauen, da das Lichtungsmuster dem des diffusen Haarausfalls ähnlich ist. Zudem kommen für diese Form des Haarausfalls gerade bei Frauen mehrere Ursachen in Frage (Schwangerschaft, Schwankungen des Hormonhaushalts, Crash-Diäten). Dies erschwert natürlich die Definition der entsprechenden Haarausfall-Therapie.

Es gibt verschiedene bei anlagebedingtem Haarausfall verschiedene Haarausfall-Therapien bzw. Behandlungsmittel, die sich jeweils durch bestimmte Vor- und Nachteile kennzeichnen:
Verschiedene Shampoos können helfen, den Haarausfall zu bremsen und die Energieversorgung der Haarwurzel wieder in Gang zu bringen. So können ketoconazolhaltige Shampoos wie z.B. Nizoral® die Wirkung von DHT hemmen, sodass die natürliche Versorgung der Haare wieder aufgenommen werden kann. Koffeinhaltige Shampoos (z.B. Alpecin® plus Coffein-Complex) wirken durchblutungsfördernd für die Kopfhaut.
Die Effekte der Shampoos sind meist eher gering und helfen bei sehr stark ausgeprägtem Haarausfall weniger.
Die Behandlung von anlagebedingtem Haarausfall kann auch medikamentös erfolgen. Sehr effektive Präparate sind Finasterid und Minoxidil. Finasterid blockiert das Enzym 5a-Reduktase, sodass weniger Testosteron zu DHT umgewandelt werden kann. So verringert das Medikament die DHT-Konzentration und schwächt die hemmende Wirkung des Hormons ab. Die Haarwurzel kann sich normalisieren. Finasterid wird einmal täglich in Tablettenform eingenommen und wirkt noch etwas stärker als Minoxidil. Minoxidil wird zweimal täglich als Lotion auf die Kopfhaut aufgetragen und bewirkt eine Gefäßerweiterung in der Kopfhaut, was zu einer besseren Durchblutung führt. Die Effekte von Minoxidil sind oft nicht zufriedenstellend. Finasterid ist rezeptpflichtig und darf von Frauen nicht eingenommen werden. Bei Männern sind Nebenwirkungen (z. B. Potenzstörungen) sehr selten. Auch bei Minoxidil sind Nebenwirkungen nur in seltenen Fällen bekannt.
Erste Erfolge erzielen beide Medikamente erst nach mindestens 3 Monaten. Ebenfalls ist es notwendig für eine andauernde Verbesserung, das Präparat regelmäßig weiterzuverwenden. Wird das Medikament abgesetzt, setzt der Haarausfall wieder ein (in manchen Fällen sogar verstärkt).
In manchen Fällen von Haarausfall wird ein mikrochirurgischer Eingriff, eine Eigenhaartransplantation, durchgeführt. Dabei werden Haare aus dem eigenen Hinterkopfbereich entnommen und in die vom Haarausfall betroffenen Stellen eingesetzt. Eine Transplantation fremder Haare ist nicht möglich, da sie von der Kopfhaut als Fremdkörper abgestoßen würden. Soll eine Eigenhaartransplantation durchgeführt werden, ist dies am besten mit besonders kräftigen „Spenderhaaren“ möglich. Zudem ist es günstig, wenn die kahlen Stellen nur sehr klein sind, da die Anzahl verfügbarer Haare zur Verpflanzung begrenzt ist. Werden diese Voraussetzungen erfüllt, können kurzfristig meist sehr gute Ergebnisse erzielt werden.
Bei der Transplantation wird in örtlicher Betäubung ein Hautstreifen aus dem Hinterkopfbereich entnommen, aus dem die Präparate hergestellt werden. Man unterscheidet zwischen follicular units (den kleinsten Einheiten der Haarwurzeln), Minigrafts (2-3 Haare) und Micrografts (1-2) Haare. Diese Präparate werden vorsichtig in die vorbereiteten betroffenen Stellen eingesetzt und so verteilt, dass eine möglichst gedeckte, möglichst natürlich aussehende Fläche entsteht. Auch das Einsetzen erfolgt in örtlicher Betäubung, sodass bei einer Behandlungseinheit viele Transplantate eingesetzt werden können. Die Behandlung kann je nach Größe der zu behandelnden Stelle in mehreren Sitzungen erfolgen.
Die kahlen Stellen sind nach der Transplantation überdeckt und nicht mehr zu sehen, aber die Ursache ist nicht bekämpft. Das Ausfallen der Haare an anderen Stellen wird weiterhin deutlich sichtbar sein.
Bei der Behandlung mit Niedrigenergie-Laserlicht (Low-Level-Lasertherapie) wird die Kopfhaut direkt mit einem Lasergerät beleuchtet. Die durch das Licht transportierte Energie soll die Durchblutung der Kopfhaut fördern. Es soll damit eine intensivere Energieversorgung des Haarfollikels erzielt werden. Ein gesundes, optimal versorgtes Haarfollikel kann wieder mehr und fülliges Haar produzieren. Die Lasertherapie ist unkompliziert und kann mit der Anwendung von Shampoos und/oder Medikamenten kombiniert werden. Es sind keine Nebenwirkungen bekannt und die Haarausfall-Therapie mittels Laser ist sehr schonend für Haar und Kopfhaut.
Bei Verwendung des mobilen iGrow Lasergerätes ist es sogar möglich, neben der Behandlung anderen Tätigkeiten oder Hobbies nachzugehen, ohne dabei den Behandlungseffekt einzubüßen. Erste Effekte sind meist schon nach einigen Monaten erkennbar.
Diffuser Haarausfall kann viele Ursachen haben. Häufig tritt er als Folge einer hormonellen Umstellung nach einer Schwangerschaft, als Folge einer Funktionsstörung der Schilddrüse oder als Nebenwirkung von Medikamenten auf. Er kann aber auch durch Stress und Mangelerscheinungen (meist Eisenmangel), nach Infekten mit hohem Fieber, Operationen in Vollnarkose, Chemotherapie und durch andere Faktoren hervorgerufen werden. Bei der Diagnose ist herauszufinden, welche Ursache bei der betroffenen Person in Frage kommt und welchen Belastungen sie in der letzten Zeit ausgesetzt gewesen sein könnte.
Die Vorgehensweise gegen den diffusen Haarausfall kann sehr unterschiedlich aussehen. Hier wird meistens zuerst Ursachenforschung betrieben, damit die Ursache dann behandelt werden kann und in Folge dessen auch der Haarausfall nachlässt.
Ist die Ursache erst einmal gefunden, kann diese dann gezielt bekämpft werden. In einer Schwangerschaft zum Beispiel steigt der Östrogenspiegel, das Haar ist kräftig und glatt. Nach der Geburt sinkt der Östrogenspiegel stark ab. Durch diese Schwankung wird der Haarzyklus so beeinflusst, dass die Haare vom Wachstumsstadium in das Ruhestadium bzw. das Ausfallstadium versetzt werden, sodass sie 2-3 Monate später ausfallen. In einem solchen Fall normalisiert sich der Haarwuchs meist einige Zeit später, wenn der Hormonhaushalt ein Gleichgewicht erreicht hat. Wird die Ursache bekämpft, normalisiert sich meistens auch das Haarwachstum.
Kann die Ursache nicht eindeutig bestimmt werden, werden dem Haar die nötigen Aufbaustoffe durch Präparate wie zum Beispiel Pantovigar® zugeführt. Wichtige Stoffe sind dabei schwefelhaltige Aminosäuren und B-Vitamine.
Auch bei saisonalem oder durch Schwangerschaft verursachtem Haarausfall kann das Präparat unterstützend eingenommen werden.
Auch die Behandlung des diffusen Haarausfalls kann durch eine Lasertherapie sehr gut ergänzt werden. Sie unterstützt die anderen Behandlungsmethoden optimal und kann dazu beitragen, dass sich die Haarwurzeln schneller erholen und das Haar wieder zu wachsen beginnt.
Kreisrunder Haarausfall ist eine entzündliche Haarausfall-Erkrankung, bei der die Haare an mehreren kleinen Stellen ausfallen. Die kahlen Stellen zeigen eine typische Kreisform. Von dieser Form des Haarausfalls kann das gesamte Haar betroffen sein, Haupthaar sowie Körperbehaarung. Der kreisrunde Haarausfall ist eine entzündliche Haarausfallerkrankung, die mehrere Formen annehmen kann wie beispielsweise alopecia areata ophiasis, wo der Haarausfall vor allem im Schläfenbereich auftritt.
Oft verändern sich beim kreisrunden Haarausfall auch die Fingernägel, es entstehen Rillen oder Aufrauungen. Eine eindeutige Zuordnung der Ursachen ist bisher noch nicht möglich. Jedoch wird angenommen, dass es sich bei dieser Haarausfall-Erkrankung um eine Autoimmunreaktion handelt, bei der Immunzellen, die eigentlich zur Abwehr fremder und schädlicher Stoffe dienen sollen, die Haare als Fremdkörper erkennen und sich gegen sie zur Wehr setzen. Die Folge ist eine Entzündungsreaktion, das Haarwachstum wird gestört, die Haare fallen aus und wachsen im betroffenen Bereich vorerst nicht nach.
Beim kreisrunden Haarausfall kommt es durchaus vor, dass die Haare nach 3-6 Monaten von allein wieder nachwachsen. Es kann jedoch erneut zum Ausfall kommen, sodass man hier von einem „wellenartigen“ Krankheitsverlauf spricht. Eine jahrelange Betroffenheit ist jedoch nur bei den wenigsten Patienten der Fall.
Handelt es sich nur um sehr kleine kahle Stellen, kann diese Form des Haarausfalls auch ohne Therapie schnell wieder verschwinden. Es ist aber auch möglich, die betroffenen Stellen äußerlich mit Cortison und von innen mit Zinkverbindungen zu behandeln.
Eine weitere Möglichkeit ist die äußerliche Immuntherapie mit dem Stoff Diphenylcyclopropenon (DCP), auf den jeder Mensch allergisch reagiert. Diese Therapie wird bei schweren Formen des kreisrunden Haarausfalls angewendet. DCP wird stark verdünnt als Lösung auf die zu behandelnde Stelle aufgetragen, um eine allergische Reaktion hervorzurufen und so das Immunsystem zu „beschäftigen“ und von den eigenen Haarwurzeln „abzulenken“. Im Verlauf der Therapie wird die optimale DCP-Konzentration der Lösung ermittelt. Über Wochen werden die Stellen der Kopfhaut mit der Lösung behandelt. Dabei kann es zu leichten, juckenden Rötungen kommen. Diese Nebenwirkungen sind unangenehm, können aber nicht vermieden werden, da sie eine vollkommen normale Reaktion auf die Behandlung sind.
Tatsächlich gelingt es mithilfe dieser Therapieform häufig, das Haarwachstum wiederherzustellen.
Eine Haartransplantation ist bei diesem Typ des Haarausfalls nicht angebracht, da das Immunsystem auch die umverteilten Haare als Fremdkörper erkennen würde.
Da sich Laserlicht auch bei entzündlichen Erkrankungen positiv auswirken und helfen kann, Entzündungen zu beruhigen, empfehlen wir Laserbehandlungen ergänzend bei der Bekämpfung des kreisrunden Haarausfalls: Sie können zur Heilung beitragen und die Autoimmunreaktion des Körpers abschwächen.
Vernarbender Haarausfall kann verschiedene Ursachen haben. Schädigung der Haut (z.B. durch Verbrennung oder Verätzung), aber auch Tumore, Entzündungen oder (Pilz-) Infektionen der Kopfhaut können dazu führen, dass Haarfollikel zerstört werden und sich Narben bilden. Anders als bei vielen anderen Typen des Haarausfalls, bleiben die Haarwurzeln hier nicht erhalten. Daher wachsen nach der Infektion oder Entzündung keine neuen Haare nach. Die Narben bleiben und stellen für die betroffenen Personen eine starke seelische Belastung dar. Solche Vernarbungen können auch durch Krankheiten wie der Pseudopelade Brocq oder dem chronisch diskoiden Lupus erythematodes entstehen.
Da beim vernarbenden Haarausfall die Haarwurzeln vollkommen zerstört sind, kann man den Prozess nicht umkehren und das Haarwachstum an diesen Stellen nicht fördern.
Nach dem Abheilen der Krankheit ist es in einigen Fällen möglich, die kahlen Stellen teilweise mittels einer Eigenhaartransplantation aufzufüllen. Dabei gelten die gleichen Voraussetzungen für die Transplantation wie in jedem anderen Fall: Das Spenderhaar sollte kräftig und die kahlen Stellen möglichst klein sein. Das Verdecken der Narben durch eine Haartransplantation hilft vielen Patienten, ihr Selbstbewusstsein nach der Krankheit zurückzugewinnen.
Wenn Sie befürchten, in dieser ausweglos erscheinenden Situation zu sein, rufen Sie uns an und kommen Sie zu einem kostenlosen Beratungsgespräch. Nach der umfassenden Haar-Analyse wissen Sie mehr und erfahren so, was Sie für Ihre Haare tun können.
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Das niedrigfrequente Laserlicht (LLLT) führt auch bei empfindlicher Kopfhaut zu keinerlei Reizungen oder Nebenwirkungen.
Da bei der Lasertherapie die Haarwurzeln lediglich mit Lichtenergie beleuchtet werden, handelt es sich um eine äußerst schonende Therapieform.
Die Haarausfall-Behandlung per Low-Level-Laser lässt meist schon nach wenigen Wochen erste Erfolge erkennen!
Die Kombination der Lasertherapie mit anderen Behandlungsmethoden ist vollkommen unbedenklich und unterstützt das Haarwachstum optimal.
Laserlicht kann sich auch auf die körpereigenen Reaktionen positiv auswirken und beispielsweise bei entzündlichen Erkrankungen helfen.