Kreisrunder Haarausfall, lateinisch alopecia areata, ist eine Form von Haarausfall mit kreisrunden bis ovalen kahlen Stellen, die über den Kopf verteilt sein können. Auch die Körperbehaarung kann von kreisrundem Haarausfall betroffen sein. Kreisrunder Haarausfall ist mit ca. 1,4 Mio. Betroffenen die häufigste entzündliche Haarausfall-Erkrankung in Deutschland.
Kreisrunder Haarausfall manifestiert sich durch kreisrunde oder ovale, entzündliche Stellen mit einer scharfen Begrenzung. Diese für den kreisrunden Haarausfall namensgebenden Kahlstellen vergrößern oder vermehren sich meist allmählich. Kreisrunder Haarausfall tritt häufig an mehreren Herden gleichzeitig auf, an deren Rändern sich kurze, abgebrochene Haare finden. Der kreisrunde Haarausfall geht auch mit Veränderungen an den Fingernägeln einher, wo Rillen oder auffällige Aufrauhungen entstehen.
Kreisrunder Haarausfall tritt meist bei Männer und Frauen zwischen 20 und 40 Jahren auf, kann sich aber in jedem Alter zeigen. Der Verlauf ist bei kreisrundem Haarausfall oft wellenartig: Dann wachsen die Haare nach 3-6 Monaten von alleine nach, ein erneuter Ausfall ist allerdings ebenfalls möglich.
Kreisrunder Haarausfall sieht krankhaft und damit unschön aus und stellt für die Betroffenen häufig eine seelische Belastung dar.

Beispiel von kreisrundem Haarausfall
Kreisrunder Haarausfall ist in seinen Ursachen noch nicht eindeutig erklärbar. Die Schulmedizin geht davon aus, dass es sich bei der Krankheit „kreisrunder Haarausfall“ um eine Autoimmunerkrankung handelt, bei der die körpereigenen Abwehrmechanismen plötzlich die Haarwurzeln als Fremdkörper wahrnehmen und attackieren. Warum dies geschieht, ist noch nicht vollständig erforscht. Deutlich ist, dass der kreisrunde Haarausfall sich auf bestimmte Areale beschränkt, an denen sich der körpereigene Abwehrmechanismus gegen die Haarwurzelzellen richtet, wodurch es zu der Entzündungsstelle kommt. Diese zeigt sich beim kreisrunden Haarausfall durch die charakteristischen runden Kahlstellen. Kreisrunder Haarausfall führt nicht nur zum Ausfall der Haare, sondern behindert auch das Wachstum neuer Haare an dieser Stelle.
Alternative Ursachenforschung zeigt auf, dass kreisrunder Haarausfall auch häufig im Zusammenhang mit psychischen Belastungen auftritt. Auch – nicht erkannte – Vergiftungen, z.B. durch Amalgam oder Quecksilber, stehen als mögliche Auslöser für kreisrunden Haarausfall zur Debatte.
Wenn der kreisrunde Haarausfall sich nur an sehr kleinen Stellen zeigt, kann er auch ohne Therapie schnell wieder verschwinden. Ansonsten gibt es bei der Diagnose „kreisrunder Haarausfall“ verschiedene Behandlungsmöglichkeiten:
Während die medikamentöse Behandlung der Krankheit „kreisrunder Haarausfall“ mit DCP oder Cortison häufig unerwünschte Nebenwirkungen bedeutet, lässt sich mit der Laserlicht-Behandlung das Krankheitsbild „kreisrunder Haarausfall“ schonend beeinflussen: Per Kaltlicht werden mit einem Lasergerät die von kreisrundem Haarausfall betroffenen Stellen beleuchtet.
Die Laserlicht-Therapie kann sich gerade bei entzündlichen Erkrankungen - wie kreisrunder Haarausfall - positiv auswirken. Sie kann zur Bekämpfung von kreisrundem Haarausfall beitragen, indem sie die Autoimmunreaktion des Körpers abschwächt und bei der Heilung hilft.
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